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Salzburger gemeinde-vertragsbedienstetengesetz 2001 i.d.g.f. in der entlohnungsgruppe b

Nach dem Ersten Weltkrieg war in Salzburg Anton Faistauer künstlerisch tätig, der in der Morzger Kirche und im Salzburger Festspielhaus großflächige Fresken schuf. Oskar Kokoschka gründete nach dem Zweiten Weltkrieg auf der Festung Hohensalzburg die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg. In Salzburg lebten und wirkten ebenfalls die Maler Eduard Bäumer und Wilhelm Kaufmann. Im Jahr 2009 wurde in der Nähe des Salzburger Flughafens das Designer Outlet auf einer Gesamtfläche von 28.000 m² eröffnet. [74] Kulturhistorisch bedeutend sind die beiden großen Friedhöfe der Salzburger Altstadt. Der Petersfriedhof neben der Klosterkirche St. Peter ist der älteste erhaltene Friedhof der Stadt. Den Sebastiansfriedhof ließ Fürsterzbischof Wolf Dietrich nach dem Vorbild des italienischen Campo Santo neu gestalten. In der Mitte des Friedhofs befindet sich sein Mausoleum.

Der größte Friedhof von Stadt und Land Salzburg ist der 1879 erbaute Kommunalfriedhof in Gneis. Das bislang einzige Krematorium des Landes Salzburg wurde hier 1931 eröffnet. Der später erweiterte große Friedhof in Aigen wurde 1891 anstelle des kleinen Kirchhofes eingeweiht. Mehrmals erweitert wurde der aus dem Mittelalter stammende Friedhof Maxglan. Kleine Friedhöfe sind meist um Vorstadtkirchen angelegt worden. Im idyllisch gelegenen Klosterfriedhof im Benediktinen-Frauenstift Nonnberg werden seit Jahrhunderten verstorbene Ordensangehörige beerdigt. Im Soldatenfriedhof in Nonntal wurden zwischen 1803 und 1882 viele Salzburger Soldaten bestattet. In Aigen befindet sich seit 1893 der Jüdische Friedhof. 1972 traten erstmals Salzburger Bürgerinitiativen (zunächst erfolglos) zur Wahl an. Vorgesehen war die Verbauung von Freisaal und von Teilen des Landschaftsgartens der Hellbrunner Allee. Ein Kompromiss sah den weitgehenden Erhalt des Grünraumes und die Errichtung der Universität Freisaal vor. Neue Konflikte zwischen Wohnbau und Landschaftsschutz, die bis heute andauern, brachte 1976 die geplante Erweiterung des Straßennetzes.

„Was jahrelang als Gemeinwohl gefeiert wurde – nämlich Menschen ein Dach über dem Kopf zu schaffen, entartete und wurde zum Krebsgeschwür der Stadtlandschaft“. [30] Rollstuhltanzen kann man beim Salzburger Rollstuhltanzsportverein WheelChairDancers. [72] Die Leistungstanzpaare des Vereins sind Mitglieder der Nationalmannschaft und repräsentieren Österreich bei internationalen Wettkämpfen. Bei der Weltmeisterschaft 2010 in Hannover ertanzte ein Paar die Bronzemedaille. [73] Die erste Städtepartnerschaft wurde 1964 mit der alten Hauptstadt der Champagne, Reims, geschlossen. Diese Kulturstadt war wie Salzburg lange Zeit ein wichtiges geistiges Zentrum Europas. 1967 kam Atlanta dazu,[35] ist es aber heute nicht mehr. [36] 1973 folgte als Partner Verona mit seiner Weltkulturerbe-Altstadt. Die Städtepartnerschaft Salzburg-León (Nicaragua) besteht seit 1984. Salzburger Entwicklungsprojekte unterstützen diese Stadt ebenso wie seit 1984 die Partnerregion Singida in Tansania. Singida, bis 1918 zu Deutsch-Ostafrika gehörend, liegt abseits des Tourismus im Zentrum von Tansania rund 200 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Dodoma und ist auf Hilfe besonders angewiesen.

Busseto in Italien ist seit 1988 ein Partner und in seiner musikalischen Tradition Salzburg besonders verbunden. Eine weitere Partnerschaft besteht seit 1989 mit Vilnius in Litauen, einem Zentrum weltlicher und religiöser Kultur in Osteuropa. Dresden, die Hauptstadt Sachsens, weist seit 1991 auf den kulturellen Austausch Salzburgs mit dem Osten Deutschlands hin.